Blog 7:  23. - 29. März

DIE PUNA

 

Wir haben heute, am 29. März, die Puna verlassen. Wir waren 7 Tage unterwegs,

sind über 1000 km gefahren und das zu 90% im Allrad-Modus.

Wir haben uns und unserem K2 viel abverlangt, aber wir sind reich beschenkt worden mit Landschaften, die wohl einmalig auf der Welt sind, mit hilfsbereiten Menschen, die uns Mut gemacht haben, den Circuit de Volcán Galan zu befahren, die an uns und

vor allem an unser Fahrzeug geglaubt haben.

 

Wir hatten immer wieder berechtigte Zweifel daran, aber letztendlich sind wir überall durch gekommen.

 

Dirk Steffens hat uns damals, mit seiner Dokumentation über die Puna bei TerraX,

den Floh ins Ohr gesetzt, dass es sich lohnt, diese Gegend zu erkunden, und er hat vollkommen Recht.

 

Es ist unglaublich, in jeder Hinsicht.

 

 

 

 

Blog 6:  15. - 22. März

 

Um die Stadt San Pedro de Atacama gibt es zahlreiche Landschaftsformen, die uns immer wieder begeistern.

Und, auch ein Vorteil, wir gehen ins Restaurant zum Essen, kaufen Lebensmittel und frische Brötchen.

Nach 5 Tagen in und um San Pedro de Atacama fahren wir Richtung Paso de Jama, unserem Grenzübergang nach Argentinien.

 

Auf dem Weg gibt es den Cerro Toco, an

dem wir uns mal messen wollen.

Man startet die Wanderung ab 5.164 m und erreicht (hoffentlich) nach 440 Höhenmetern den Gipfel auf 5.604 m.

Die Wanderung ist wegen der Höhe sehr anstrengend, aber wir schaffen es nach oben. Glücklich, emotional stark berührt und stolz, wie auch Stefan und Julius, zwei wunderbare Menschen, die wir hier oben auf 5.604 m kennen gelernt haben.

Wir haben uns in den Armen gelegen, gemeinsam gelacht und geweint.

 

In Argentinien geht es für uns spannend weiter. Wir fahren die Ruta 40 von Susques nach San Antonio de los Cobres.

Unterwegs machen wir einen Stopp am Viaducto de la Polvorilla. Die Piste ist sehr schlecht. Die letzten Regenfälle haben ihre Spuren hinterlassen.

 

In San Antonio haben wir beschlossen eine Tour durch die Puna zu fahren.

Seit Dirk Steffens die Puna in TerraX vorgestellt hat (vor vielen Jahren) ging mir (Anette) diese faszinierende Landschaft nicht mehr aus dem Kopf.

Die Puna ist sehr einsam, die Strecken sind lang und die meisten Pisten eher schlecht.

 

Aber…nur wenn wir uns auch ins Ungewisse wagen, erleben wir die aufregendsten Abenteuer.

 

Heute, am 22. März haben wir den

Cono de Arita erreicht.

Ein unvollendeter Vulkankegel aus Salz und Lava mitten in der Salar de Arizaro.

 

Davon mehr beim nächsten mal.

 

 

 

Blog 5:  7. - 14. März

 

Im Nationalpark Pan de Azucar wandern wir noch zum Mirador, bevor die Fahrt Richtung Norden weiter geht.

 

Bevor wir nach Antofagasta kommen, machen wir einen Stopp an dem Kunstwerk „Mano del Desierto“.

 

Über den Wendekreis des Steinbocks, Tropic of Capricorn, geht unsere Reise wieder Richtung Anden. Vulkane, Salare, Lagunen, abenteuerliche Pisten…so ganz nach unserem Geschmack.

 

Der Grenzschutz, schwer bewaffnet, stoppt uns und gibt Tipps für die Weiterfahrt auf dieser Piste Richtung Geysirfeld Tatio. Fotos gibt es leider nicht. Die Soldaten haben freundlich abgelehnt 😊

 

Und dann erreichen wir San Pedro de Atacama. Die Stadt besteht fast nur aus Hostels, Restaurants und Tour-Anbieter für die vielen Touristen aus nah und fern. Wir besuchen natürlich alle Sehenswürdigkeiten, sind oft von Touristen umgeben, aber finden auch immer wieder die stillen Plätze.

 

 

 

Blog 4:  28. Februar - 6. März

 

Das mit dem Observatorio hat unsere Erwartungen nicht erfüllt.

Wir dachten an Supernova und fremde Galaxien, aber mit den eher kleinen Teleskope waren nur schwarz/weiß Bilder zu erkennen, die wir nicht als Sternenbilder identifizieren konnten.

Aber ein Versuch war es wert.

 

Danach besuchen wir den letzten Regenwald am Pazifik. Durch die aufsteigenden Nebel des Pazifik hat sich im Nationalpark

Fray Jorge dieser kleine Regenwald gehalten. Ein Rundweg mit Erklärungen führt hier durch.

An den Bäumen hängen die "Barbas", die Bärte von Flechten.

 

Weiter geht es an der Pazifikküste.

Wir schauen uns die Dörfer und

Städtchen an.

In Tongoy finden wir einen Platz an der Playa und in Huasco dürfen wir sogar direkt an der Promenade übernachten.

 

Wir verlassen den Pazifik und fahren mal wieder hoch hinaus.

Zunächst auf Piste zur Laguna Santa Rosa (3766 müM) mit ein paar Flamingos und dann geht’s weiter Richtung Paso de

San Francisco mit 4748 müM, einer der höchsten Andenpässe.

Wir passieren die smaragdgrüne Laguna Verde, in dem es kaum Leben gibt, da der Salzgehalt so hoch ist.

Hier, im Grenzgebiet zu Argentinien, ist auch der höchste, aktive Vulkan der Welt, der Ojo de Salado (6893 müM).

 

Die Landschaft ist unbeschreiblich schön. Wir wollen hier unbedingt über Nacht bleiben. Einen Platz mit Blick auf die Laguna Verde ist schnell gefunden. Allerdings auf 4417 müM.

 

Um 2 Uhr nachts merken wir, dass die Symptome der Höhenkrankheit, insbesondere die Kopfschmerzen, stärker werden. Schweren Herzens müssen wir tiefere Regionen ansteuern.

Nach 80 km und auf 3826 müM werden wir fündig. Die Nacht wird trotzdem nicht besonders erholsam.

Aber mal wieder lehrreich.

Wer nichts ausprobiert, kann auch nichts dazulernen. Innerhalb des nächsten Tages sind wir wieder fit und werden weiter daran arbeiten rote Blutkörperchen zu bilden.

 

Über Piste, vorbei an der Salar de Pedernales, geht es wieder zum Pazifik.

 

Im Nationalpark Pan de Azucar gönnen wir uns zwei Tage „Urlaub“.

Muss schließlich auch mal sein. 😊   

  

 

 

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