Blog 11:  6 Tage Lagunenroute

 

Die Lagunenroute in Bolivien ist eine der spektakulärsten Hochlandstraßen der Welt.

Wegen ihrer abgeschiedenen Lage und dem anspruchsvollen Gelände sollte sie nur mit 4x4-Fahrzeugen befahren werden.

 

 

Mit diesen Informationen starteten wir in unser Abenteuer „Lagunenroute“.

Wir fahren 511 km auf brutalem Wellblech, durch weichen Sand, in tiefen ausgefahrenen Fahrspuren und über Stein- und Geröllfelder.

Es gibt keine Beschilderung oder Wegführung.

Man entscheidet sich letzendlich für eine Fahrspur und korrigiert nach GPS.

 

Wir bewegen uns auf Höhen zwischen

4000 und 5000 müM und kommen oft nur im

Schritt-Tempo voran…aber unsere Faszination über diese ungewöhnlichen Landschaft lässt uns alle Strapazen vergessen.

 

Wir sind meist alleine unterwegs und finden immer Übernachtungsplätze in der Einsamkeit.

 

Boliviens Lagunenroute IST eine der spektakulärsten Hochlandstraßen und ein Highlight auf unserer Tour durch Südamerika und ein passender Abschluß unserer Bolivien-Erlebnisse für dieses Jahr.

 

 

 

Blog 10:  15. - 21. November

 

Wir beschließen weiterhin auf der Ruta Andina

zu bleiben.

Weiter nach Süden, durch den Parque Nacional Volcan Isluga, bis zur Salar de Huasco, in das kleine Städtchen Pica und dann zum Pazifik.

 

Von über 4000 m auf Meeresniveau,

von morgens -7°C auf mittags 35°C.

 

Drei Tage fahren wir am Pazifik entlang, besuchen die Städte Iquique und Arica und fahren dann, innerhalb weniger Stunden wieder hoch auf 4.500 m.

 

Und wieder einmal haben wir Probleme mit der Höhe. Besser ist man bleibt einfach OBEN.

 

Nach einer Übernachtung in Parque Nacional Lauca fahren wir morgens über die Grenze nach Bolivien.

 

Der höchste Vulkan Boliviens, der Sajama  (6.542 m), ist unser Ziel für die nächsten 2 Tage. Die Landschaft ist phantastisch und wir können auch hier wieder frei stehen.

 

 

Und so langsam passt sich unser Körper wieder der Höhenluft an. Das ist auch gut so, denn wir bleiben OBEN. Nach einem Tankstellenbesuch in Uyuni, es gab tatsächlich Diesel, geht’s für uns auf die Lagunenroute in Bolivien, angeblich eine der spektakulärsten Routen hier in Südamerika.

 

Davon im nächsten Blog mehr. 

 

 

Blog 9.  8. - 14. November

 

Über die Panorama-Straße PE38 erreichen wir den Canyon Tinajani.

Wir bewegen uns auch hier noch zwischen 3.900 m und 4000 m.

Am 10. November erreichen wir nach 42 Tagen und 7.121 km durch Peru die Grenze zu Chile.

Die Grenzabwicklung dauert gerade mal 1 Stunde, wir haben schon eine gewisse Routine darin.

 

 

Und dann kommt der Norden Chiles.

Wir besuchen den unglaublichen Parque Nacional Lauca mit Vulkanen, Seen und Wandermöglichkeiten. Die nächsten Tage geht’s mal wieder nur auf Höhen über 4.300 m weiter.

Auf der Ruta Andina, immer entlang der Anden, durch die Reserva Nacional Las Vicunas, zum Salar de Surire mit Flamingos im Paarungstanz bis zu den Termas de Polloquere.

Auf dieser Strecke begegnet uns mehrere Tage

keine Menschenseele.

Wir sind vollkommen allein und dieses Gefühl

ist unbeschreiblich.

Kein Internet, kein Handynetz, nur die Stille dieser phantastischen Landschaft mit ihrer Tierwelt, die

uns immer wieder staunen lässt.  

 

 

Blog 8:  1. - 7. November

 

In der Bergwelt von Garabaya und Vilcanota verbringen wir eine Woche.

Eigentlich war nur der Regenbogenberg geplant, aber auf den fast menschenleeren Pisten die dann folgen entdecken wir eine phantastische Welt der Farben, Berge und Gletscher.

Wir bewegen uns hier zwischen 4.500 müM und

5.230 müM und erwandern uns sogar die unglaubliche Höhe von 5.200 müM.

Diese besondere Landschaft ist für uns der schöne Abschluss unserer Peru-Tour.

 

Wir werden in zwei Tagen Chile erreichen.

 

Die Peruaner haben uns immer freundlich empfangen. Wir haben immer frei übernachtet und hatten nie ein ungutes Gefühl dabei.

Die Peruaner sind sehr offen und herzlich und das hat die Tour zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

 

Die Landschaften sind sehr abwechslungsreich. Wüsten, Berge, Gletscher und der Regenwald im Amazonas-Tiefland.

Alles unglaublich schöne Landschaften.

 

Das einzige was wirklich stört sind die Müllhalden am Wegesrand und in der Natur.

Aber wir haben in den Nationalparks auch erlebt, dass der Müll getrennt wurde.

 

 

 

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Unsere Highlights

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Febr. - April 2016

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Argentinien 2026