Blog 3: 25. - 29. September

 

Nachdem wir die Isla Incahuasi zu Fuß umrundet haben, verlassen wir die Salzpfanne.

In Uyuni ist dann Fahrzeugpflege angesagt, bevor wir nach Oruro fahren.

Dort herrscht, wie in allen großen Städten Boliviens, ein Verkehrschaos.

Wir schauen uns die Sehenswürdigkeiten (sehr übersichtlich) an und dann nichts wie raus hier.

Kaum haben wir Oruro hinter uns gelassen, folgt das nächste Chaos.

El Alto, die Oberstadt von La Paz.

Verkehrsregeln gibt es hier keine. Alle Teilnehmer machen was sie wollen und wir schließlich auch.

Bevor wir endlich wieder in der Natur sind, müssen wir noch eine Müllkippe durchfahren, aber dann wird es richtig schön.

Wir erreichen die Berge der Cordillera Real mit ihren Sechstausendern. So hoch kommen wir zwar nicht, aber unser K2 schafft es auf 5.156 müM und wir wandern noch hoch bis auf 5.337 müM.

Ganz schön dünne Luft hier oben, knappe 27 Meter unter dem Everest Basislager. 😊

 

Unser nächstes Ziel in der Lago Titicaca auf 3.810 müM. Der See ist 15-mal größer als der Bodensee und ist der höchstgelegene, schiffbare See der Welt.

Ab der Stadt Copacabana, übrigens der Namensgeber des berühmten Strandes in Brasilien, machen wir eine Bootstour zur Isla del Sol.

Dort wandern wir zu den alten Inka-Ruinen und genießen den Rundumblick über den See, auf Buchten und Strände.

 

Heute ist der 29. September, unser vorerst letzter Tag in Bolivien. Morgen fahren wir zur Grenze nach Peru.  

 

 

 

Blog 2: 18. - 24. September

Wir wollen euch diese, so unglaublichen Eindrücke genau schildern. Wem das zu viele Informationen sind, der Klickt einfach direkt auf die Bilder.

 

Der erste Versuch auf Höhe zurecht zu kommen lief sehr gut. Wir waren auf dem Cerro Hornocal (4.350 müM), sind dort 1,5 Stunden gelaufen, haben den ganzen Tag dort verbracht und haben anschließend auf 4.250 müM übernachtet.

Gut, das war vielleicht dann doch ein bisschen viel auf einmal. Der Kopf drückt und es ist gut, das wir nochmal tieferliegende Gegenden besuchen, bevor wir in Bolivien nur noch auf Höhen zwischen 3.000 und 5.000 müM unterwegs sind.

 

Die Laguna Pozuelo, ein Schutzgebiet für Vögel, war einen Besuch wert. Dort soll angeblich 87% der weltweiten Flamingo-Population beheimatet sein.

Wir haben das nicht überprüft, aber der Horizont war rosa und weiß.

 

Am 21. September haben wir schließlich Bolivien erreicht. Die Grenzabwicklung war etwas ruckelig, aber wir sind mittlerweile geübt.

Wir fahren bis Tupiza und erkunden dort die roten Felslandschaften um die Puerta del Diablo und den Canon del Inca. Sehr farbenprächtig.

Den Aussichtspunkt „El Sillar“, über schlechte Piste erreichbar, nehmen wir auch noch mit.

Und dann fahren wir nach Uyuni. Wir laufen durch die Stadt und schauen uns alles sehenswerte an. Im übervollen Mercado kaufen wir unsere Lebensmittel. Alles auf spanisch, aber klappt ganz gut und es gibt immer was zu lachen.

 

An die Städte und Dörfer in Bolivien müssen wir uns noch gewöhnen. Wir erleben hier eine vollkommen andere Welt. Insbesondere die Müllablage stört uns sehr, aber wir werden lernen darüber hinweg zu sehen.

 

Die Dieselversorgung ist eine Katastrophe. Entweder sind die Tankstellen geschlossen, oder es sind Warteschlangen, nicht erkennbar, wie lange man hier anstehen müsste. Gut, dass wir genug Diesel in Ersatzkanistern dabei haben. Wir werden ohne tanken durch Bolivien bis nach Peru fahren können.

 

Nachdem wir die Stadt Uyuni verlassen haben, steht ein besonderes Ziel für uns an.

Die Salar de Uyuni, die größten Salzpfanne der Welt.

Die Gesamtfläche entspricht etwa 3 mal der Größe von Mallorca.

Blendendes Weiß, wohin man auch schaut.

Unser Ziel ist die Isla Incahuasi, mitten in der Salzpfanne, eine Fahrt von 75 km auf der Salzkruste.

Es gibt keine wirkliche Streckenführung, eigentlich orientiert man sich mit einem Kompass, haben wir

aber nicht.

Nach 3 Stunden Fahrt mit einigen Stopps, erreichen wir die Isla. Wir sind überwältigt.

Die Wanderung auf der Isla zeigt uns viele Kakteen, die ältesten über 1000 Jahre alt. Klar, dass wir hier, im nirgendwo, auch die Nacht verbringen werden.

 

 

 

 

Blog 1: 9. - 17. September

 

Wir sind wieder unterwegs im riesigen Südamerika.

 

Wir haben ein bisschen umgeplant und wollen nun zuerst nach Bolivien und Peru.

Bis dahin ist es ein weiter Weg.

Zuerst mal machen wir Strecke durch das Agrar- und Rinderland Argentinien bis wir die ersten Ziele an den Anden erreichen.

Ab Cafayate an der Ruta 40 geht’s für uns hauptsächlich nach Norden. Die Landschaften sind wieder ganz nach unserem Geschmack und wir finden immer schöne und einsame Plätze für die Nacht.

 

Heute ist der 19. September. Wir werden in ca. 3 Tagen die Grenze zu Bolivien erreichen.

 

 

 

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