Wrangell-NP bis Grenze zu Kanada

Wir haben lange überlegt, ob wir uns und unserem Auto die sehr schlechte Piste nach McCarthy und Kennecott, tief in den Wrangell NP hinein, zumuten sollen. Aber die Wetterprognosen waren zu phantastisch und so haben wir die Tour gewagt.

100 km Schlaglöcher, Waschbrett und grober Schotter bis an’s Ziel, dem Base Camp am Ende der befahrbaren Piste.

Hier haben wir uns 3 Tage wie in einem Basislager gefühlt und die unglaubliche Berg- und Gletscherwelt erwandert.

Auf dem Taylor-Highway, über das Goldrush-Nest Chicken, haben wir dann, nach über 5000 km und 42 Tagen durch Alaska, wieder kanadischen Boden erreicht. Grenzformalitäten 5 Minuten J

 

 

Über den Top of the World-Highway sind wir in Dawson City angekommen. Dazu mehr in der nächsten Show. 

 

 

Anchorage bis Valdez

 

In Anchorage nutzen wir die Regentage und machen mal wieder alles frisch. Auch die Wäsche !

Dann geht es auf Erkundungstour.

Weltgrößter Wasserflughafen, Downtown und

weiter zum Matanuska-Glacier.

 

Der Richardson-Highway bringt uns über den Thompson-Pass nach Valdez.

Dort ist der Lachs eingetroffen. An der Hatchery

(Fischzucht) sind mittlerweile an die 300.000 Lachse angekommen.

Bis zu ihrer Geschlechtsreife haben die Fische die Zeit auf dem Meer verbracht und jetzt, zum laichen, treffen sie wieder an ihrem Geburtsort ein. Da gibt es wirklich für jeden Fisch satt. Angler, Seelöwen, Seeadler und natürlich Grizzlys schlagen sich hier den Magen voll.

Nur wir leiden Hunger, weil wir vor lauter beobachten und fotografieren nicht zum essen kommen. 

 

 

Seward und Umgebung

Wir haben Homer verlassen und fahren auf dem Seward-Highway zum Exit Glacier, einer Gletscherzunge des großen Harding Icefields.

Vor ein paar Jahren konnte man noch bis zum Gletscher laufen, aber durch den starken Rückgang ist das jetzt nicht mehr möglich.

Um einen besseren Blick auf den Gletscher zu bekommen, entscheiden wir uns deshalb für die Tageswanderung zum Harding-Icefield. Nach drei Stunden Aufstieg blicken wir über eine Welt aus Schnee und Eis. Phantastisch !

 

 

Die Sonne scheint seit Tagen von einem herrlich blauen Himmel.

Wir bummeln durch Seward und auf der Fahrt zurück Richtung Anchorage gibt es wieder Seeadler und Elche zu sehen.

Leider keine Bären, obwohl die Lachse schon da sind. 

 

 

Hallo Bay

 

Von Homer aus sind wir mit Pilot und zwei weiteren Gästen im Buschflieger nach Hallo Bay.

Hier leben die großen Grizzlys im Katmai Nationalpark.

Schon beim Landeanflug haben wir die ersten Bären am Strand gesehen wo sie nach Muscheln graben. Kaum am Strand gelandet ging es los, zu Fuß in großen Stiefeln auf Bärensuche.

Ich habe den Guide davon überzeugt, das wir so nah wie möglich an die Bären ran kommen müssen. Diesen Wunsch konnte er mir natürlich nicht ausschlagen und so haben wir mehrere Stunden die Bären sehr nah beobachten können.

 

Auf dem Rückflug, das Wetter war phantastisch, ging es dann mit dem Flieger noch über Berge und Gletscher des Katmai Nationalparks und leider auch wieder zurück nach Homer.

 

 

Ein unglaubliches Erlebnis, das wir nie vergessen werden.

 

 

Kenai Halbinsel

 

Wir haben die Kenai Halbinsel erreicht. Zuerst fahren wir über den Sterling Highway Richtung Homer. Unterwegs machen wir noch eine Wanderung zu den Russian River Falls (der Lachs ist zwar schon da, aber keine Bären) und einen Abstecher zum Captain Cook State Park im Norden der Halbinsel. In Homer parken wir uns auf den Mariner Park Campground ein, ein Platz in erster Reihe gleich am Anfang der Landzunge mit herrlichem Blick auf Meer, Berge und Gletscher. Bei einem Spaziergang, hier auf der Spit, gibt es viel zu erleben. Doch seht selbst… 

 

 

Mount Denali bis Whittier am Prince-William-Sound

 

Auf der Fahrt zur Kenai Halbinsel erhaschen wir nochmal einen „Guten Morgen-Blick“ auf dem Mount Denali.

Über den Hatcher Pass (mit phantastischem Übernachtungsplatz am See) geht es zunächst zur historischen Mine und anschließend, am Turnagain Arm entlang zum Portage Lake und durch den Tunnel nach Whittier.

Whittier liegt am westlichen Zugang zum Prince-William-Sound. Umgeben von unzähligen Bergen und Gletschern.

Hier haben wir vier Tage lang Regen- und Nebelwetter ausgesessen, um dann, auf dem Punkt die 26-Glacier-Tour bei herrlichem Sonnenschein erleben zu können.

Man muß halt auch GEDULD haben.

Auch die Wanderung über den Portage-Pass war richtig schön. Wir sind dann natürlich noch bis zum Gletschersee gelaufen.

Am nächsten Tag war es dann soweit. Wir haben unser eigenes Boot zu Wasser gelassen und sind mehr als drei Stunden auf Erkundungsfahrt gegangen. Vogelfelsen und Kreuzfahrtschiff.

Doch ganz schön groß so ein Teil...J

 

Anchorage haben wir zunächst mal rechts liegen lassen. Besichtigen wir dann auf dem Rückweg.

 

 

 

 

 

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